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Mittwoch, 12.10.2016
Gault Millau 2017: Real 17, Berger 16 Pkte
Dritte Haube für Hubertus Real

Auch die Schweizer Gault-Millau-Ausgabe des Jahres 2017 enthält eine Prise Liechtenstein. Drei Betriebe überzeugten die Kritiker der Fachpublikation derart, dass ihre Namen im elitären Kreis der 818 besten Restaurants aufscheinen.

Die Spitzenposition im Liechtensteiner Ranking hat wie im Vorjahr Hubertus Real inne. Was er im Marée, dem Restaurant des Park Hotels Sonnenhof in Vaduz, auf die Teller zaubert, ist den Juroren der «Gourmetbibel» allerdings nicht länger 16 sondern erstmals überhaupt 17 Punkte und damit drei Hauben wert. Für die Genussexperten kommt die hohe Kochkunst an der Maréestrasse 29 nicht von ungefähr, sondern steht in der Tradition des renommierten Gastronomengeschlechts Real. «Kreativität, ein geschicktes Händchen in der Küche und herzliche Gastfreundschaft zeichnen die Familie aus», heisst es. Hubertes Real führe das nahtlos fort und verwöhne seine Gäste nach allen Regeln der Kunst.

Mit 16 Punkten und zwei Hauben bedachte Gault Millau das Torkel in Vaduz. Chefkoch Ivo Berger konnte die Bewertung von 2016 damit bestätigen. Genau wie Ruben A. Brunhart. Seine im Restaurant Zentrum in Balzers kreierten Gaumenfreuden wurden erneut mit 13 Punkten ausgezeichnet. Keine Berücksichtigung mehr fand dagegen das Restaurant Kokon in Ruggell, das erst im Vorjahr mit 13 Punkten seine Aufnahme in die Riege der Haubenlokale erlebt hatte. Der damalige Chefkoch Christopher Fuxl betreibt schon seit Längerem ein Lokal in Bregenz.

Die Höchstnote 20 bleibt in der Schweiz weiter unerreicht. Dafür wurden gleich sechs Betriebe mit 19 Punkten prämiert. Den Titel «Koch des Jahres» sprach Gault Millau Rico Zandonella (Rico's/18 Punkte) zu. Silvio Germanns 16-Punkte-Küche im Igniv im Grand Resort Bad Ragaz ist die «Entdeckung des Jahres in der Deutschschweiz». (bo)

Quelle: Vaterland vom 11.10.16

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