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Samstag, 07.10.2017
Gault Millau 2018: LHGV-Mitglieder traditionell führend
Die Spitzenköche Liechtenteins wurden vom Gault Millau bewertet. Das Resultat fiel wie erwartet konstant aus: 

Hubertus Real 17 Punkte, 3 Hauben (LHGV)
Allen voran Hubertus Real, der dem Sonnenhof auch dieses Jahr drei Hauben, 17 Punkte und das Lob des «Gault- Millau» einbrachte: «Der Name bürgt in Liechtenstein seit Jahrzehnten für Kochkunst und Gastfreundschaft», so der Kritiker. Real spiele gekonnt mit Konsistenzen und Aromen und setze dabei auf regionale und saisonale Produkte. So mache die «Symphonie im Glas» ihrem Namen alle Ehre: eine Komposition von Morcheln, Frühlingszwiebeln, Kartoffelespuma und Cognac-Schaum. 
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Ivo Berger 16 Punkte, 2 Hauben (LHGV)
Eine weitere Institution in Vaduz ist Ivo Berger vom «Torkel», der seine zwei Hauben und 16 Punkte verteidigte. Er punkte beim Fisch, er punkte beim Fleisch und auch das Drumherum sei stimmig und gepflegt – von der Vor- bis zur Nachspeise. Berger sei in seinen Kreationen auch mutig. So serviere er zum US-Filet Tafelspitz. «Das ist mutig und ungewohnt, zumal er den ziemlich dominanten Kren nicht auf den Tafelspitz, sondern aufs Filet gibt. Aber es funktioniert!», erklärt der Tester, wohl etwas überrascht.
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Ruben A. Brunhart 13 Punkte, 1 Haube
Zu einer fixen Grösse in Liechtensteins Gastronomie ist laut Gault- Millau auch Ruben A. Brunharts «Zentrum» in Balzers geworden. Er konnte mit seiner immer wieder neu interpretierten Wiener Küche mit saisonalen Zutaten überzeugen. «Gut gemacht», lautet das Feedback der Tester. Zusätzliche Punkte erhielt er dieses Jahr jedoch keine. Auch er bliebt – mit einer Haube und 13 Punkten – konstant.

Neu: Ernst Schmid (Masescha) 13 Punkte, 1 Haube
Eine Haube und 13 Punkte verlieh der «Gault-Millau 2018» der Küche von Masescha-Koch Ernst Schmid. «Vor allem im Herbst läuft der Ernstl zu Hochform auf», schwärmte der Tester über den Tiroler Koch und seine austrophile Küche und führte aus: «Wir genossen ein aromatisches Terlaner Weinschaumsüppchen mit knusprigen Zimtstangerl aus Blätterteig (…) Die Reh-Medaillons am Zimtspiess an süssem Cassisjus waren butterzart, der Ossobuco vom Hirsch wurde so lange geschmort, bis er fast vom Knochen fiel …» Doch auch ganzjährig habe das «Masescha» einige Klassiker zu bieten, darunter das mit Parmesanbutter überbackene Rindsfilet oder den legendären Apfelkuchen.

Residence 12 Punkte
Auch das Residence in Vaduz ist wieder im Gault-Millau zu finden. Koch Christian Helmreich biete bodenständige Gerichte aus Österreich und Kreationen aus Asien. Für eine Haube reichte es jedoch mit 12 Punkten nicht. «Das angenehme Lokal» würde aber auf jeden Fall mehr Gäste verdienen, als dies zum Zeitpunkt ihres Besuches der Fall war, resümieren die Tester. Nicht aus Liechtenstein, aber aus der Region stammt auch der «Sommelier des Jahres». Diese Ehre ging dieses Jahr an Francesco Benvenuto vom «Igniv» in Bad Ragaz.

Alle ausgezeichneten Restaurants sowie die Kritiken finden sich auf
www.gaultmillau.ch.